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Am Rande – Biathleten vertrauen auf neue Arten der Entspannung

29.12.2010 Viktoria Franke
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BiathlonSki und Gewehr eines Biathleten sind mittlerweile schon meist auf einem Top-Niveau, technische Entwicklungen gibt es zwar noch, aber die großen Schritte liegen bereits hinter den Athleten. Also versucht man mittlerweile, auch auf anderer Basis vorwärts zu kommen. Ein großes Thema derzeit: Entspannung und Gleichgewicht. Die Kanadierinnen machen Yoga, andere wiederum vertrauen auf die vielen auf dem Markt kursierenden Produkte.  Wir schauen mal über den Tellerrand und stellen drei davon vor. Zu gewinnen gibt es auch was.

 

Felix Neureuther mit Power BalancePower Balance Armbänder – Placebo-Effekt oder Tatsächliche Hilfe?

Die Armbänder von Power Balance sind eigentlich recht simpel: Silikonarmbänder, mit kleinem Hologramm darauf. Dieses soll den Energielauf im Körper steuern und optimieren. Das Konzept, so der Hersteller, sei an fernöstliche Philosophien angelehnt. Ein Hologramm, das für besseres Wohlbefinden sorgt? Ganz klar, dass da Skepsis herrscht. Dem versuchen die Hersteller mit namhaften Sportlern entgegenzuwirken: Neben zahlreichen Sommersportlern sind mittlerweile auch die beiden  Alpinen Viktoria Rebensburg und Felix Neureuther im Team von Power Balance.

Auch im Biathlon sieht man das Hologramm mittlerweile bei einigen Sportlern und Offiziellen glänzen. Einer, der bezüglich Entspannung und Körpergefühl bestens Bescheid weiß, ist Norwegens Physiotherapeut Fritz Hinteregger. Der sagt ganz klar: „Mir ist es egal, ob das ein Placebo-Effekt ist, oder nicht. Ich fühl mich dadurch besser.“

So locker kann man es also auch angehen. Deutlich spürbarer scheint die Wirkung eines anderen Schmuckstücks:

Lindsey Vonn bei den ESPY's mit PhitenPhiten – Titan als Schlüssel zum Erfolg

Phiten machte sich in Deutschland mit Hals- und Armbänder einen Namen, mittlerweile gibt es das Produkt in etlichen Ausführungen: Über Pflaster und Gels bis hin zu Anziehsachen und Matratzen reicht der Bestand. Geheimnis sämtlicher Produkte: Die Einarbeitung von Titan. Dies soll laut Unternehmensdarstellung das bioelektrische Feld des Körpers so beeinflussen, dass Muskelverspannungen oder Kopfschmerzen verhindert werden können. 2002 bei der Fußball-WM in Japan wurde das Ganze durch Dr. Müller-Wohlfahrt entdeckt, zwei Jahre später eröffnete durch den bekannten Sportarzt der erste Phiten-Shop in  München.

Phiten nutzt ebenfalls die Bekanntheit seiner Sportler, um noch mehr Interesse zu wecken. Im Biathlon gehört Andi Birnbacher bereits seit einiger Zeit zum Team des japanischen Herstellers. „Ich nehm die Phiten-Sachen ab und zu für so kleine Sachen wie Verspannungen her. Da find ich die Produkte ganz gut“, sagt der deutsche Weltcup-Starter.

Wenn es um Titanhalsketten geht, hat auch der slowenische Biathlet Vasja Rupnik eine Meinung: „Mit hilft das definitiv bei Verspannungen, auch wenn ich erst nicht dran geglaubt habe.“

 

Su-Jok– Durch Finger-Massage Heilung des ganzen Körpers?

Die Slowenen scheinen überhaupt offen für Neues: Schon letztes Jahr wurde die Nationalmannschaft mit sogenannten „Su-Jok-Ringen“ ausgestattet. Jeder Finger steht dabei stellvertretend für einen Körperteil, durch diese Fingermassage-Ringe soll damit ganz im Sinne der Akupunktur der jeweilige Körperteil entspannt werden. Klemen Bauer und Coach Uros Velepec war das herzlich egal, als sie im Flugzeug von Östersund zurück immer wieder mit den Ringen spielten: „Es lenkt ab, macht Spaß und die Entspannung kommt schon irgendwie!“

 

Gewinnspiel

PhitenNun seid ihr dran: Sendet einfach eine Email mit Eurer Adresse an gewinnspiel@biathlon-online.de und ihr könnt ein Paket von Phiten gewinnen. Inklusive Lotion, Tapes, Hals- und Armbändern. Viel Erfolg! Einsendeschluss ist der 03.01.2011