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Matthias Bischl

Autor: Marie Putz veröffentlicht am: 14.01.2016

Matthias Bischl und sein Traum

„Eine unglaublich spannende Erfahrung, lehrreich und für den allerersten Einsatz im Weltcup ganz ordentlich“

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So beschreib uns Matthias Bischl seinen Weltcupeinsatz in Hochfilzen Anfang Dezember.

Er ist im IBU-Cup momentan einer der besten deutschen Athleten und bekam in Hochfilzen die Chance, seine ersten Weltcuprennen zu laufen. Und vielleicht ist dieses Gefühl Weltcup zu laufen, erneut greifbar? Mit einen guten Sprint in Ridnaun bietet er sich allemal wieder an.

„Einerseits ist es etwas schade, dass ich durch die Nervosität nicht meine volle Leistung abrufen konnte andererseits hat es mich sehr gefreut, dass ich am Samstag im Verfolger starten konnte aber das Drumherum beeinflusst einen natürlich schon sehr“, so Matthias.

Trotz der ganzen Anspannung ist er gleich mal unter die Top 60 der Welt gelaufen. Verständlich, dass für ihn das ganze Geschehen um den Weltcup sehr aufregend war und das ihm seine Nervosität, von der er spricht, sicherlich auch am Schießstand zu schaffen machte.

Aber alles was er in Hochfilzen erleben durfte nimmt er natürlich mit und speichert diese Erfahrungen ab. „Natürlich möchte ich mich weiter verbessern“, erzählt er uns und genau deshalb ging er eben neue Wege im Training.

Die Idee, sich der Trainingsgruppe in Oberhof anzuschließen, kam von seinem damaligen Zimmerkollegen Christoph Stephan.

Mit Mark Kirchner und den Jungs trainiert er nun blockweise in Oberhof. Sicher hätte der Wallgauer auch die Möglichkeit gehabt nach Ruhpolding zu gehen. „Ob Oberhof oder Ruhpolding, diese Frage habe ich mir eigentlich gar nicht gestellt.“

Das Training mit der Gruppe in Oberhof war für ihn von Anfang an logisch. Aber eins war für ihn auch klar. Wallgau komplett verlassen, das kommt nicht in die Tüte. „Ich bin sehr heimatverbunden und wollte deshalb auch nicht ganz nach Oberhof gehen“, meint Matthias. Die Kombination aus Training von seinem Heimtrainer Bernhard Kröll und Mark Kirchner in Oberhof scheint im gut zu tun. Davon ist er auch selbst überzeugt.

„ Ich denke, ich bin auf einem guten Weg.“

„Sicherlich ist Biathlon für mich ein sehr wichtiger Punkt“ und wenn er an Biathlon denkt, dann denkt er an seinen großen Traum Olympia. Zu den olympischen Spielen, da will er hin. Mit Trainingsfleiß und der Power, die er aus der Zeit mit der Familie schöpft, will er seinem großen Ziel Stück für Stück näher kommen.

Familytime, Freunde treffen und das Werkeln mit Holz zählen zu seinen Lieblingsbeschäftigungen neben Biathlon. Ganz stolz ist er auf seine eigens gebauten Möbelstücke.

Bodenständig, sympathisch und cool so lernte Biathlon-Online den Wallgauer Matthias Bischl kennen.

Quelle Bilder: nordicfocus.com / M.Bischl FB