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philipp horn

Autor: Marie Putz veröffentlicht am: 26.01.2016

Philipp Horn das neue Gesicht im IBU Cup

Da kommt was nach. Philipp Horn hat im IBU Cup bewiesen, dass Druck von unten kommt. Er schickt sich an, Zug um Zug einen Schritt nach dem anderen zu machen.

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Philipp Horn, der Durchstarter im IBU-Cup, verrät uns was ihn auszeichnet.

„Zumindest mal einen Einsatz im IBU Cup“, bescheiden hat er sich seine Saisonziele gesteckt. Aber er präsentiert sich stark. Am Arber vergangenes Wochenende zeigt er seine Qualitäten und holt sich nach dem 4. Platz im Sprint sein erstes Podest des Winters im Verfolger. „Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet“, betont Philipp mit einem Grinsen.

In der Trainingsgruppe von Mark Kirchner zum Weltklasseathleten, das will auch er packen.

Es klingt als wäre es eine ganz besondere Ehre für Philipp mit Benni Doll, Arnd Peiffer und Erik Lesser trainieren zu dürfen. Aber er weiß diese Chance zu nutzen. „Außerdem kann man sich bei solchen Ausnahmeathleten auch einiges abschauen, sowohl beim Schießen, als auch auf der Loipe“, so der 21-jährige.

Täglich haarklein an seinen Zielen arbeiten, danach lebt er.

Sein Trainingsumfeld hilft ihm sich zu fokussieren. „Da sieht man jeden Tag wo man einmal hinkommen muss und hat sein Ziel somit immer fest im Blick“, so geht Philipp an sein Training heran. Aber er lebt Biathlon mit einer Einstellung, die für einen 21-Jährigen extrem durchdacht und zielorientiert ist. „Als Sportler kann man glaube ich das Nachtleben nicht ganz so ausleben wie das andere in meinem Alter tun“. Philipp hat erkannt, dass Leistungssport mehr als nur ein Job mit Training und Spaß ist. „Man bleibt dann lieber zu Hause und legt sich schlafen, als eine Krankheit zu riskieren“.

Sport ist seine ganz große Leidenschaft.

Egal ob er in die Zukunft schaut, in der Gegenwart bleibt oder in die Vergangenheit geht. „Nach dem Sport würde ich auf jeden Fall gerne auch weiterhin etwas mit Sport zu tun haben“, das ist für Philipp klar. Und auch im Moment dreht sich alles um Biathlon. Die Sportfördergruppe der Bundeswehr bietet ihm alle Möglichkeiten, sich auf seinen Aufgaben als Profi konzentrieren zu können. Aber auch den Blick zurück, den macht er mit Freude. Gleich nach dem Abitur absolviert er die Basisgrundausbildung bei der Bundeswehr. „Es war denke ich auch wichtig grundlegende Dinge im Soldatenleben einmal gehört zu haben“, so Philipp. Er weiß, für ihn gilt es jetzt die Bundeswehr national und international zu vertreten.

Leckeres Essen bei Mami, darauf mag er nie verzichten.

Zwar wohnt er mit einem Trainingspartner in seiner ersten eigenen Wohnung, aber sein Elternhaus bedeutet ihm sehr viel. Zuhause gibt’s natürlich das leckere Essen seiner Mutter. Aber er spricht auch von Essen „zaubern“, wenn er gezwungenermaßen mit seinem WG-Kollegen kochen muss.
Getreu nach dem Motto von Erik Lesser, SPORTFREI, verabschiedet sich Philipp von uns und geht mit einem Grinsen in seine nächsten Wettkämpfe. Wir werden weiter seine Spuren verfolgen und sind gespannt, was der coole 21-Jährige noch alles zeigen wird.

Quelle Titelbild: Philipp Horn FB

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