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Dominik Windisch

Autor: Marie Putz veröffentlicht am: 23.02.2016

Dominik Windisch, ein Mann mit Teamspirit.

„Aber was den Moment besonders macht, ist nicht der Sieg an sich, sondern die Emotionen anderer Menschen, welche die Freude mit mir teilten.“

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Ein Massenstartweltcupsieg im Team, klingt verrückt und das ist es auch. Coole Sache so ein Sieg in Mitte der besten Biathleten der Welt. Bei Dominik Windisch klingt die Freude aber noch ein klein wenig interessanter.

„Den Sieg möchte ich unserer Mannschaft widmen, den Trainern, Wachsmännern und Physiotherapeuten“, so der Südtiroler.

Für Dominik fühlt sich der Sieg wie ein Mannschaftssieg an. Nicht er alleine hat das geschafft, das ganze Team ist dafür mitverantwortlich. Was für ein Teamgeist in dieser italienischen Mannschaft. „Die Wachsmänner, die täglich unermüdlichen Einsatz zeigen und an dem Tag den großen Unterschied in meiner Laufleistung ausmachten“. So hat der Südtiroler sein Rennen danach analysiert.

Dominik Windisch

Dominik kommt eigentlich aus dem Antholzertal und dort wird er auch seine WM-Vorbereitung durchziehen. Eigentlich nichts Besonderes und doch etwas Einzigartiges. Während der Zeit bis Oslo wird er im Hotel bleiben. Die Begründung scheint plausibel.

„Um uns vor Medieneinflüssen zu schützen, den Teamgeist zu fördern und uns nur auf unser Training zu konzentrieren.“

Aus dem Interview mit Dominik Windisch kann man zwischen den Zeilen viel herauslesen. Das gesamte italienische Team scheint sehr fokussiert zu sein. Wir werden sehen, ob die Jungs und Mädels aus Italien in Oslo besondere Schwerpunkte setzen werden. Zusammenhalt scheint bei den Italienern unheimliche Kräfte freizusetzen.

Auf die WM-Rennen freut er sich schon, aber gleichzeitig meint er: „Ich bin etwas enttäuscht, dass es schon dem Ende zugeht.“ Nach Oslo steht noch eine Weltcupstation in Khanty Mansiysk auf dem Programm.

Bei den Titelkämpfen, da will er einfach nur der coole Biathlet Dominik Windisch sein. „Meine Ziele sind sehr bescheiden, ich will mein Bestes geben. Jetzt in der Vorbereitung will ich gesund bleiben und meine gute Laufform halten. Zur Zeit kämpfe ich ein wenig mit Bauchkrämpfen.“
Dazu darf man auf jeden Fall wieder die Daumen drücken. Und wenn dann die Wachsmänner ihm wieder so schnelle Latten unter die Beine zaubern und das Team so zusammenhält, dann scheint einer erfolgreichen WM nichts mehr im Wege zu stehen.

Dominik Windisch

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