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Maren Hammerschmidt

Autor: Lena Putz veröffentlicht am: 27.02.2016

Maren Hammerschmidt trifft ins Schwarze

„Die wichtigste Sache im Leben ist ein großes Ziel zu haben und die Eignung und das Durchhaltevermögen zu besitzen es zu erreichen.” Johann Wolfgang von Goethe

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Man weiß nie was kommt, auch Maren Hammerschmidt wusste das nicht. Sie ist einfach ihren Weg weitergegangen. Hart hat sie schon immer gearbeitet und eine tolle Sportlerin ist sie seit vielen Jahren. Doch den endgültigen Durchbruch und das Zeug zu einer Podestläuferin, das hat sie erst diese Saison unter Beweis gestellt. Maren Hammerschmidt ist eine der Top Athletinnen des DSV in diesem Winter.

Das große Ziel in dieser Saison ist klar. Die Weltmeisterschaften in Oslo. „Ich freu mich einfach nur wenn es endlich los geht und ich in Oslo bin. Und dann mal schauen was kommt“, entspannt aber hochmotiviert geht Maren das Projekt Titelkämpfe an.

Wer weiß vielleicht kann sie erneut überraschen und mit erfolgreichen Rennen auf ihre bisherigen Ergebnisse noch eins draufsetzten. Entspannung und Anspannung. Die Kunst jedes Sportlers ist, die Ausgewogenheit herzustellen, um genau auf den Punkt top Leistungen abrufen zu können. „Wenn ich entspanne und runterkommen muss, dann höre ich momentan gerne 'Hello' von Adele. Vor einem Wettkampf im Stadion ist das dann eher etwas tempolastiges von Avicii“, erzählt uns die 26-Jährige.

Maren wirkt sehr entspannt und meint auf die Frage was sich in ihrem Leben nach den Erfolgen verändert hat. „Bei mir hat sich genau genommen nicht viel verändert. Klar, die Fanpost ist mehr geworden und auch die Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Aber ansonsten bin ich immer noch die alte Maren.“

Nach der WM in Oslo kommt noch das finale Weltcupwochenende in Khanty Mansiysk. Bei dieser Reise am Ende einer langen Saison ist nicht nur der Laufanzug im Gepäck. Traditionell gehört zum Saisonabschluss auch eine kleine Party dazu. Trotz klirrender Kälte in Russland lassen sich die Biathleten und Biathletinnen dann im feinen Zwirn sehen. „Zum Abschlussabend darf es dann ruhig mal etwas schicker sein. Da tausch ich den Laufanzug dann gern gegen das kleine Schwarze“, erzählt uns Maren mit einem Grinsen.

Wir dürfen davon ausgehen, dass Maren auch mit ihrem Outfit ins Schwarze trifft.