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Selina Gasparin

Autor: Lena Putz veröffentlicht am: 29.02.2016

Selina Gasparin zurück in der Biathlon Weltspitze

Selina Gasparin, eine der vielen Athletinnen, die sich berechtigte Medaillenhoffnungen in Oslo machen können.

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Gasparin, ein Name der für Damen Biathlon in der Schweiz steht. Gleich in dreifacher Ausfertigung gibt es die Gasparins. Selina, Elisa und Aita. Meist starten sie sogar in einer Staffel gemeinsam. Die bisher erfolgreichste von ihnen, Selina schrieb im Dezember 2013 Schweizer Biathlongeschichte. Sie war die erste Weltcupsiegerin ihrer Nation.

„Mein Weg an die Spitze war lang, aber meine Motivation ist stets groß, besser zu werden und es macht mir einfach Spaß“, so erklärt uns Selina ihre Leidenschaft für den Sport. Nach einer Babypause ist sie nun wieder zurück in der Weltspitze und immer gut für einen Podestplatz.

„Mein Alltag ist ziemlich verplant und anspruchsvoll.“ Klingt logisch, wenn man den Alltag einer Mutter von einer kleinen Tochter kennt. Man kann nur erahnen, dass Selina Gasparin die Balance zwischen Mama von Töchterchen Leila zu sein und ihrem Sport Biathlon auszuüben, gut managet. „Ich liebe die Herausforderung und schätze es Mutter und Athletin sein zu dürfen“, erzählt uns die Schweizerin

Ski Alpin, Eishockey und Tennis eine lange Liste von den beliebtesten Sportarten in der Schweiz auf der auch etwas weiter hinten Biathlon kommt. Den Stellenwert den Biathlon in Deutschland hat, davon sind die Schweizer noch ein gutes Stück entfernt. „Biathlon ist in der Schweiz populärer geworden“, sagt Selina. Natürlich helfen die Erfolge und sie selbst meint die Sportart hat noch Entwicklungspotential: „Wir sind auf guten Weg aber wir haben noch Potential.“

„Meine Schwestern sind mir eine große Stütze.“ Für Selina gibt es nichts Besseres als Familie. Da klingt es logisch, wenn sie sich riesig freut, dass ihre beiden Schwestern mit ihr im Biathlonzirkus unterwegs sind.
Und was kann sich Selina nach dem Lebensabschnitt Biathlon für sich vorstellen? „Ich habe als Grenzwächterin einen Beruf, aber was dann tatsächlich nach dem Sport kommt, soweit denke ich noch nicht.“

Definitiv eine coole Sache, wenn aus drei Schwestern eine starkes und erfolgreiches Team wird. Die eine, Selina, gehört bereits zur Weltspitze, die anderen profitieren von der Erfahrung ihrer Schwester. Von allen dreien darf man die nächsten Jahre noch einiges erwarten. Vielleicht auch schon bei den kommenden Weltmeisterschaften in Oslo.

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