| Biathlon-WC Oberhof: Aktuelle Statements der Deutschen |
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| Geschrieben von Viktoria Franke - Montag, 04.01.2010 | |
Bundestrainer Uwe Müssiggang: „Insgesamt sind wir gut über die Feiertage gekommen. Nur Lena hatte zuletzt eine ganz leichte Erkältung, die sie im Training aber nicht groß behindert hat. Nach den sehr guten Leistungen von Pokljuka hoffen wir natürlich, dass wir in Oberhof dort weitermachen, wo wir in Slowenien aufgehört haben. Dass es im neuen Jahr nicht mit einem Einzelrennen, sondern gleich mit einem Staffelbewerb losgeht, macht uns nichts aus. Darauf müssen sich ja alle Nationen einstellen. Uns trifft viel mehr das ganze Drumherum, das in Oberhof und Ruhpolding auf uns wartet. Weil wir dort verständlicherweise deutlich mehr im Fokus stehen, als die anderen. Die nächsten Wochen werden also wieder einmal eine besondere Belastungsprobe für uns. Aber natürlich freuen wir uns auch wieder auf die vielen Fans und die ganz besondere Stimmung.“
Kati Wilhelm:„Weihnachten habe ich zu Hause in Thüringen verbracht. Aber trotz der Feiertage habe ich eigentlich ganz normal durchtrainiert. Nur am 30. Dezember, also einen Tag nach Schalke, legte ich einen Ruhetag ein. Alles in allem war ich mit dem Ausflug nach Gelsenkirchen sehr zufrieden. Das hat wieder einmal richtig Spaß gemacht und ich konnte – wie geplant - mal wieder ein bisschen was am Schießstand ausprobieren. Ich habe versucht, einen schnelleren Rhythmus zu schießen und - was noch viel wichtiger ist – ich habe auch getroffen! Das ist sicherlich für das Selbstbewusstsein nicht ganz schlecht gewesen. Auch läuferisch habe ich mich gut gefühlt, wenngleich ich mir darüber im Klaren bin, dass Schalke hierfür nicht unbedingt ein echter Gradmesser ist. Um noch ein paar zusätzliche Tage trainieren zu können und um noch einmal an meiner Technik zu arbeiten, habe ich darum gebeten, dass ich in Oberhof nicht in der Staffel dabei bin. Das ist zwar einerseits wirklich schade, weil ich gerade in Oberhof natürlich am liebsten jedes Rennen mitmachen würde. Aber in diesem Jahr sind eben die Olympischen Spiele das ganz große Ziel. Dort will ich möglichst top-fit sein.“ Andrea Henkel:„Nach Pokljuka konnte ich zu Hause in Oberhof noch einmal richtig gut trainieren. Zuerst viel Grundlagen, dann noch zwei schnellere Einheiten. Jetzt hoffe ich, dass ich nach der kurzen Wettkampfpause nicht wieder solche Anlaufschwierigkeiten habe, wie beim ersten Weltcup in Östersund. Im vergangenen Jahr war ich in Oberhof ja Zweite – später dann sogar Erste (auch wenn ich auf dieses „Upgrade“ gerne verzichtet hätte...) In diesem Jahr ist die Weltspitze aber ganz offensichtlich noch einmal enger zusammengerückt. Alle Nationen haben sich im Olympiajahr noch einmal deutlich gesteigert. Von daher wäre ich für die kommende Woche schon zufrieden, wenn ich das ein oder andere Mal bei der Siegerpräsentation dabei wäre, und die Formkurve mit Blickrichtung Vancouver weiter nach oben zeigen würde. Denn natürlich möchte ich in Oberhof schon möglichst gute Leistungen zeigen.“ „Nachdem ich in den vergangenen Jahren fast immer zwischen Weihnachten und Neujahr krank geworden bin, kam ich diesmal sehr gut durch die Feiertage. Von daher hat sich die Wettkampfpause, die ich in Pokljuka eingelegt habe, schon mal ausgezahlt. Ich wollte und musste in diesem Winter einfach mal wieder was Neues ausprobieren. Deshalb hatten wir uns schon frühzeitig entschieden, dass ich den dritten Weltcup auslassen würde. Dazu kam, dass ich bereits in Hochfilzen die harten Trainingswochen und Wettkämpfe in den Beinen gespürt habe. Entsprechend habe ich mich zunächst einmal ausgeruht und dann viel Grundlagen und Kraft trainiert. Zunächst in Kaltenbrunn, ab dem 30. Dezember dann in Ruhpolding. Alles in allem konnte ich trotz der Wetterkapriolen (an einem Tag hatten wir drei Grad plus und Regen, tags darauf minus zehn Grad) recht ordentlich trainieren. Ich fühle mich wieder richtig gut und freue mich jetzt auf die Staffel in Oberhof.“ Magdalena Neuner:„Über die Feiertage war ich wie jedes Jahr ganz gemütlich bei meiner Familie in Wallgau. In der vergangenen Woche war ich zwar ein klein wenig erkältet, aber ich konnte mein Training eigentlich wie geplant absolvieren. Am 30. Dezember habe ich dann zusammen mit Matthias Bischl, der zu meiner Trainingsgruppe gehört, den City-Sprint in Garmisch gewonnen. Das war noch einmal ein schöner Abschluss für 2009. Von daher habe ich für die kommende Woche ein recht gutes Gefühl. Ob ich in Oberhof allerdings schon am Mittwoch in der Staffel dabei bin, müssen wir noch abwarten.“ Alexander Wolf:„Die vergangenen zehn Tage habe ich versucht, meine Spritzigkeit und meinen explosiven Beinabdruck zurückzugewinnen. Das war mir in Slowenien komplett abhanden gekommen. Ich habe deshalb nach einer kürzeren Regenerationspause viel im Schnellkraftbereich trainiert und am vergangenen Samstag auch noch mal eine intensivere Einheit auf dem Laufband absolviert. Mittlerweile fühle ich mich definitiv viel besser als noch in Pokljuka. Nicht nur deswegen freue ich mich wieder auf den Heim-Weltcup in Oberhof. Klar, jeder Wettkampf ist für uns wichtig, aber vor den eigenen Fans ist man natürlich immer besonders motiviert. Oberhof und Ruhpolding sind für uns ganz einfach immer wie kleine Weltmeisterschaften.“ Arnd Peiffer:„An Oberhof habe ich nach dem letzten Jahr natürlich besonders schöne und gute Erinnerungen. Von daher freue ich mich natürlich ganz besonders auf die Wettkämpfe in der kommenden Woche. Nach dem Weltcup in Pokljuka bin ich zwar ein wenig müde, aber alles in allem doch recht zufrieden nach Hause in den Harz gefahren. Dort habe ich mich zunächst einmal erholt und dann bei guten Bedingungen Grundlagen trainiert. Am 27. ging es dann für einige Tage nach Oberhof, ehe ich an Sylvester für eineinhalb Tage noch einmal nach Hause gefahren bin. Seither bereite ich mich wieder in Oberhof auf die Rennen vor.“ Andreas Birnbacher:„Bei den eiskalten Temperaturen in Pokljuka habe ich mir ein wenig die Bronchien geschädigt. Ich konnte zwar noch eine Zeit lang trainieren, merkte dann aber, dass es mit jedem Tag ein wenig schlechter ging. Dann musste ich für ein paar Tage Antibiotikum nehmen und vier Tage komplett mit dem Training aussetzen. Mittlerweile geht es aber schon wieder ganz gut. Ich bin sicher noch nicht topfit, aber in Oberhof werde ich – so wie es aussieht – starten können. In der Staffel bin ich aber definitiv noch nicht dabei. Ich bereite mich jetzt noch weiter in Ruhe auf die ersten Rennen vor und reise dann am Donnerstagabend nach Oberhof.“ Biathlon-Weltcup 2010 in Oberhof |
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| Letzte Aktualisierung ( Freitag, 05.03.2010 ) |
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