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Wettkampfregeln und Startplätze stehen in St.Petersburg zur Debatte PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Viktoria Franke   
Donnerstag, den 02. September 2010 um 13:10 Uhr

IBU KongressNeben den Neuwahlen des Vorstandes und der Wahl des WM-Ausrichters 2015 wird ein Hauptbestandteil des heute in St. Petersburg gestarteten IBU-Kongresses die Anpassung der Wettkampf-Regeln und der IBU-Verfassung sein. Ob und welche Vorschläge des Vorstandes vom Kongress angenommen werden, steht in den Sternen. Dennoch gibt es einige wichtige Themen, auf deren Durchsetzung man als Sportler und Fan hoffen darf.


Verkleinerung des Starterfelds

Das Starterfeld wird auch auf diesem Kongress wieder ein großes Thema werden. Ein Antrag des IBU-Vorstands sieht vor, die Kriterien für eine Weltcup-Qualifikation zu verschärfen. So soll in Zukunft nicht mehr die 20%-Regel gelten, sondern das Qualifikationskriterium (z.B. im IBU-Cup) bei maximal 15% hinter der Durchschnittszeit der drei bestplatzierten Wettkämpfer liegen. Zudem soll die Startquote für den Weltcup wie folgt angepasst werden.

 

Verfolgungsstart von Teela Anpassung der Wettkampfregeln

Aufgrund der Vorfälle der letzten beiden Jahre werden auch Änderung der Wettkampfregeln nötig sein: So wird unter anderem aus dem Verfolgungs-Dilemma von Pyeongchang eine Regeländerung hervorgehen müssen. Der Uneinigkeit darüber, ob Ole Einar Bjoerndalen damals rechtmäßig den Wettkampf gewonnen hat, soll so in Zukunft vorgebeugt werden. Gleiches gilt für die Verfolgungs-Startfehler bei den diesjährigen Olympischen Spielen. Auch hier wird eine Anpassung der Regeln notwendig sein.

 

Verteilung des Stimmrechts

Auch bezüglich des Kongresses selbst hofft man auf Änderungen. So liegt der Antrag vor, dass den Mitgliedsverbänden, die bei den Olympischen Winterspielen mit mindestens einem Biathleten vertreten waren, zwei Stimmen gewährt werden. Bisher wurde v.a. die Verringerung der Starterfelder immer wieder durch kleinere Nationen, die noch immer auf ihren Sprung in den Weltcup warten, verhindert.

 

Sollten die Regeländerungen vom Kongress angenommen werden, würden sie bereits in der bevorstehenden Saison angewandt werden.

 

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