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Zeitseva gewinnt Sprint, Neuner Dritte
Geschrieben von: Maria Greinwald    Freitag, den 13. Januar 2012 um 14:38 Uhr    PDF Drucken E-Mail
Podium_Sprint_FrauenSchneefall und böiger Wind: Das waren die Bedingungen am Schießstand in Nove Mesto. Olga Zaitseva blieb fehlerfrei und gewann den Sprint. Tora Berger wurde zweite, Magdalena Neuner hatte stehend mit starken Böen zu kämpfen und musste nach dem Stehendschießen drei Mal in die Strafrunde, sicherte sich aber den dritten Platz.


Im Wettkampf sei es teilweise wirklich verrückt gewesen, beim Skitesten vor dem Wettkampf stand man plötzlich vor lauter Gegenwind, so schätzte Magdalena Neuner die Bedingungen ein, davon lies sie sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und hielt fest, dass es ein durchaus interessantes Rennen war.
Marie Laure Brunet wurde vierte und freute sich im Ziel sehr über die gute Ausgangsposition für den Verfolgungswettkampf.

Andrea Henkel lag nach einem Fehler liegend noch gut im Rennen, musste dann aber wie Neuner drei Mal in die Strafrunde. Kaisa Mäkäräinen traf stehend keine der fünf Scheiben, ähnlich ging es anderen guten Schützinnen im Weltcup. Sie wurde 15te.
Miri Gössner (5 Fehler) lief auf Platz 37, Tina Bachmann belgte mit insgesamt sechs Strafrunden Platz 41. Franziska Hildebrandt qualifizierte sich mit Platz 62 zwar nicht mehr für den Verfolger, machte sich aber angesichts der äußeren Bedingungen keine Vorwürfe über ihre Leistung. Sabrina Buchholz wurde 67te, laut Uwe Müßiggang hatte sie mit ihrer hohen Startnummer keine Chance mehr in der Loipe auf bessere Platzierungen hatte. 
 


Während die früheren Startnummern eher mit dem Wind zu kämpfen hatten, wurde die Strecke für die höheren Startnummern immer langsamer; stark einsetzender Schneefall machte die Loipe zunehmender stumpfer. Der Renndirektor der IBU sagte im Interview, dass es durchaus zur Diskussion stand, das Rennen abzubrechen. Also Outdoor Sport müsse man sich allerdings auch mit nicht perfekten Bedingungen auseinander setzten.

Müßiggang erläuterte nach dem Rennen die Pläne des DSV näher, die Langläuferinnen und Biathletinnen zusammen zu legen. Gemeinsame Trainingslager und Leistungskontrollen sollen statt finden, ebenso der Wechsel einer Langläuferin zum Biathlon erleichtert werden, sofern betreffende Athletinnen dies auch möchten. Kritik an diesem Konzept kam von Wolfgang Pichler, der den "Aktionismus des DSV" nicht nachvollziehen können. Auch er hat bereits Erfahrung gesammelt, Langläuferinnen zu erfolgreichen Biathletinnen zu machen.


pdf Sprint Frauen
Aktualisiert ( Freitag, den 13. Januar 2012 um 15:17 Uhr )
 
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