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Premiere - Feierliche Eröffnung der Olympischen Jugend-Winterspiele
Geschrieben von: Viktoria Franke    Freitag, den 13. Januar 2012 um 21:33 Uhr    PDF Drucken E-Mail
Eröffnungsfeier der YOG 2012Die 1. Olympischen Jugend-Winterspiele in Innsbruck wurden heute am heutigen Freitag am Innsbrucker Bergisel offiziell eröffnet: Präsident Heinz Fischer sprach die entscheidenden Worte um 19:20 Uhr.  „Innsbruck, du hast es wieder geschafft“, lobte IOC-Präsident Jacques Rogge und 15.000 Zuschauer spendeten frenetischen Applaus. „Wir sind für die Ausrichtung der 63 Medaillenbewerbe bestens gerüstet und überzeugt, der ideale Austragungsort für die Winterspiele zu sein“, versprach Richard Rubatscher, Chef des Organisationskomitees.


Regisseur Frank Lischka hielt, was er im Vorfeld versprochen hatte: „Wir können uns nicht mit traditionellen Spielen vergleichen. Wir wollen die jugendlichen Sportler ansprechen, ein sympathisches, schwungvolles  Fest feiern.“ Rund 95 Prozent der 670 Bühnen-Darsteller waren Freiwillige, insgesamt mehr als 1.300 Personen – die Technik mit eingerechnet – zeichneten für das Gelingen der Eröffnungsfeier verantwortlich.  Das knapp zweistündige Programm fand bei den 1059 Athleten aus 70 Nationen jedenfalls großen Anklang.

Gastgeber Österreich stellte mit 81 Aktiven am Bergisel bei weitem die größte Delegation.  „Ein durchaus ungewohntes Gefühl, das stolz macht“, strahlte ÖOC-Präsident Karl Stoss. Ski-Talent Christina Ager, 16-jährige Tirolerin aus St. Johann, sprach den Olympischen Eid der Athleten, der allgemein für Gelächter sorgte, denn dass mal ein Athlet seinen Text vergessen könnte und dies dann noch mit fluchenden Worten vor laufenden Kameras kommentieren würde, sieht man nicht alle Tage. Das zeugt jedoch von der Bodenständigkeit dieser Spiele für die Jugend der Welt.

Eröffnungsfeier der YOG 2012Dennoch ging es auch um die "Ehemaligen", nicht nur die Jugend: Abfahrts-Olympiasieger Leo Stock wedelte den Bergisel-Auslauf mit Fackel herunter, die einstigen Skispringer-Rivalen Karl Schnabl und Toni Innauer marschierten Seite an Seite mit Karl Schranz, Edith Zimmermann-Rhomberg, Brigitte Habersatter-Totschnig und Josef Feistmantl mit der olympischen Flagge ins Stadion ein. Das Grande Finale lieferte ein wahrlich sporthistorischer Moment: Egon Zimmermann, Abfahrts-Olympiasieger 1964, entzündete die Olympische Feuerschale von 1964, Franz Klammer, Abfahrts-Olympiasieger 1976, jene der zweiten Olympischen Spiele in Innsbruck, ehe der Nordische Kombinierer Paul Gerstgraser die Flamme der 1. Olympischen Jugend-Winterspiele entfachte.

Innsbruck mutiert damit zur ersten Stadt weltweit, die zum 3. Mal das Olympische Feuer für zwei Wochen beheimatet. „Eine große Verpflichtung und eine Ehre“, freute sich ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel. Ab morgen, Samstag, kann’s so richtig losgehen, steigen die ersten sechs der insgesamt 63 Medaillen-Entscheidungen.




Aktualisiert ( Freitag, den 13. Januar 2012 um 21:52 Uhr )
 
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