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Beim heutigen Medientag des Deutschen Skiverbandes DSV in Ruhpolding informierten Trainer, Funktionäre, Veranstalter und Sportler über die derzeitigen Neuigkeiten und Informationen im Biathlon. Neben der erneuten Bestätigung des bereits für den Weltcup gesetzten Teams (Peiffer, Birnbacher, Greis, Neuner, Henkel und Bachmann) gab es vor allem Informationen über die Entwicklungen im Hintergrund.
Wachstruck für deutsches Team Wie Björn Weisheit, Sportlicher Leiter Biathlon im DSV bestätigte, wird es in diesem Jahr auch für die deutschen Biathleten einen Wachstruck geben – einen Entwicklungsschritt, den die Norweger und Schweden bereits in den letzten Jahren gegangen sind. 400.000 Euro soll das über Sponsoren finanzierte Projekt kosten und „Raum für 600 Paar Ski, modernste Abzugseinrichtungen für die Gase und notfalls sogar Platz für die eigene Schleifmaschine haben“, so Weisheit. „Wir müssen mit den anderen Teams Schritt halten und die Arbeitsbedingungen für unsere Techniker zu verbessern, gehört einfach dazu.“ Vorerst soll dieser Schritt nur im Biathlon vollzogen werden, nicht im Langlauf.
Olympia in Sotschi 2014 „wird schwierig“ DSV-Generalsekretär Thomas Pfüller informierte darüber, dass man für Olympia 2014 im russischen Sotschi einige logistische Schwierigkeiten überwinden müsste: „Wir haben weiterhin die Quote von einem Betreuer auf zwei Athleten für den DOSB. Da wir keine Eishockey-Damenmannschaft haben, fehlen uns etliche Akkreditierungen – auch für das olympische Dorf. Somit muss versucht werden, andere Unterkünfte und logistische Lösungen zu finden, was in Russland allerdings schwierig wird.“ 1,2 Mio. Euro hätten die Russen für zweieinhalb Wochen Miete für 70-80 Betten verlangt, mittlerweile sei man bei 650.000 Euro Verhandlungsbasis angelangt – ohne Verpflegung. „Hierauf muss sich der Verband auch finanziell einrichten, das muss man schon jetzt bedenken. Und bei dieser Rechnung geht es wohlgemerkt nur um den Deutschen Skiverband, nicht das gesamte olympische Team!“
Fünf bis sechs Medaillen in Ruhpolding
Die Rechnung könnte aufgehen: Pfüller hofft, dass die deutschen Athleten fünf bis sechs Medaillen in Ruhpolding holen könnten. Bundestrainer Uwe Müssiggang spaßte am Rande der Veranstaltung: „Das Ziel hat sich allein schon Lena gesetzt, ich denke, wir sollten schon mit ein paar mehr Medaillen rechnen!“ Man sei sich dennoch bewusst, dass gerade bei der Heim-WM der Druck besonders groß sei, daher könnte diese Veranstaltung auch „eigene Regeln“ bezüglich der Medaillenvergabe haben.
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