Synnoeve Solemdal (NOR) an Mononukleose erkrankt

11.03.2014 Ilka Schweikl
biathlon-online.de – Das Biathlon Portal in DeutschlandBiathlon-NewsSynnoeve Solemdal (NOR) an Mononukleose erkrankt

Synnoeve Solemdal (NOR)Die Norwegerin Synnoeve Solemdal beendet die olympische Biathlon-Saison. Wie sie in TV 2 Norwegen sagt, ist sie an Mononukleose, besser als Pfeiffersches Drüsenfieber bekannt, erkrankt. Sie ist sich ziemlich sicher, dass die Krankheit bereits bei den olympischen Wettkämpfen in Sotchi vorhanden war. Dort war sie nur im Sprint (35. Platz) und dem darauf folgenden Verfolgungsrennen (36. Platz) am Start.

Synnoeve Solemdal gewinnt in HocfilzenDie Saison hatte für Synnoeve Solemdal ja sehr gut angefangen. In den Nebelrennen von Östersund wurde sie im Sprint 8., die Verfolgung konnte nicht durchgeführt werden. In Hochfilzen wurde sie im Sprint 6. und im anschließenden Verfolgungsrennen konnte sie den zweiten Weltcupsieg in ihrer Karriere feiern. In Oberhof wurde sieSynnoeve Solemdal (NOR) beim Sprint 21. und kämpfte sich in der Verfolgung sogar aufs Podest, sie wurde Dritte; im Massenstart war sie ebenfalls auf dem Podest, da wurde sie Zweite. Bei den folgenden Weltcups in Frankreich und Antholz lief es bei den Einzelbewerben nicht mehr, in Ruhpolding startete sie gar nicht.

Erst wenn die Blutwerte passen, kann sie langsam wieder trainieren. Wann das sein wird, lässt sich bei Pfeifferschem Drüsenfieber nicht vorhersagen. Der Krankheitsverlauf ist unterschiedlich und geht u. a. meist mit Fieber, Halsschmerzen, Müdigkeit, geschwollenen Lymphknoten und Gliederschmerzen einher. Manchmal wird auch eine Milzvergrößerung festgestellt, was bei Sportlern bei zu großer Belastung sogar zum Milzriss führen könnte. Synnoeve Solemdal will kein Risiko eingehen und sagte, dass das Nervigste daran ist, dass sie auf der Couch liegen muss und nichts tun kann. Wir wünschen ihr schnelle Genesung und dass sie gesund und gestärkt in der nächsten Saison wieder an den Start gehen kann.