Slowene Vasja Rupnik beendet Karriere, für Fak „ein trauriger Verlust“

16.10.2012 Viktoria Franke
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Vasja RupnikViele Athleten wissen bereits gen Ende einer Biathlon-Saison, dass die zurückliegenden ihre letzten Rennen waren. Der 35-jährige Slowene Vasja Rupnik ließ sich mit seiner Entscheidung jedoch ein wenig mehr Zeit – bzw. wurde sogar von ihr überrascht, wie er nun zu seinem Karriereende bekanntgab: „In der Saisonvorbereitung hat mich ein Virus erwischt und ich habe – ohne an die Konsequenzen zu denken – einfach weiter trainiert. Dann hat sich der Virus auf die Lunge gelegt und ich konnte überhaupt nicht mehr trainieren.“

Mindestens einen Monat wäre Rupnik, dessen bestes Einzelergebnis ein 15. Platz beim Weltcup in Nove Mesto im Vorjahr war, ausgefallen, somit hätte er mindestens den Auftakt der Saison verpasst. Gleichzeitig bekam er aber ein Jobangebot von der Skifirma Alpina, wie er mitteilte: „Ich fand das eine solch gute Idee, dass ich mich für den Job und gegen die Karriere entschied. Die Krankheit kam sicher zur falschen Zeit, aber das Jobangebot einfach zur richtigen…“

Jakov FakFür die Mannschaft kam die Entscheidung dennoch überraschend: „Das ist ein schwerer Schlag für das Team, aber wir konnten an der Situation nichts ändern. Ein Biathlet muss gesund und wettbewerbsfähig sein“, so Herrentrainer Uros Velepec. Noch trauriger äußerte sich Jakov Fak: „Für mich persönlich ist das ein trauriger Verlust. Vasja war immer mein Zimmerkollege, von Anfang an, seit ich mit dem slowenischen Team zusammengearbeitet habe. Ich werde ihn sehr vermissen, da wird einiges anders werden…“