Dahlmeier

Autor: Lena Putz veröffentlicht am: 04.04.2016

Knallharte Duelle von Dahlmeier, Soukalova und Habert

Die Damen liefern sich 2015/16 einen engen und abwechslungsreichen Kampf um die Top-Platzierungen. Allen voran zeigten die deutschen Damen um Laura Dahlmeier in der Summe die besten Platzierungen.

Der Sieg in der Nationenwertung für das Team von Gerald Hönig und Tobias Reiter ist ein großer Erfolg.

Laura Dahlmeier gewinnt fünf Weltcuprennen in Einzeldisziplinen, darunter auch ihr erster Weltmeistertitel im Verfolger. Aber auch die anderen deutschen Mädels zeigen, dass sie zu den weltbesten Biathletinnen gehören.

Anfang Dezember holt sich Franziska Hildebrand ihren ersten Weltcupsieg überhaupt und führt bei ihrem Erfolg im Sprint ein deutsches Podest an. Eben bei diesem Rennen gelingt auch Maren Hammerschmidt der Durchbruch, ihr gelingt es im WM Ort von 2017 zweimal  Zweite zu werden. Das Sprintrennen in Hochfilzen lässt auch den Stern von Miriam Gössner wieder leuchten, nach langer Durststrecke läuft sie aufs Podest.

Während die einen jubeln beginnt ein schwerer Kampf für Franziska Preuß, ein Haarriss am Steißbein bedeutete eine lange Absenz vom Renngeschehen. Aber sie kämpft sich zurück.

Keine Nation präsentiert sich personell so stark wie Deutschland. Aber vor allem Frankreich mit Marie Dorin Habert und Tschechien mit Gabriela Soukalova sahnen Erfolge ab. Den deutschen Damen geht nach Ruhpolding erstmal der Dampf  ein klein wenig aus. Nur Laura Dahlmeier kann bei der WM Einzelmedaillen gewinnen.

Während Marie Dorin Habert in Oslo perfekte Rennen zeigt, geht dort Gabriela Soukalova leer aus. Die Tschechin hat aber am Ende dann doch noch das strahlendste Lächeln. Kristallkugeln im Sprint, Verfolgung und im Massenstart. Und die Krönung, Gabriela Soukalova wird Gesamtweltcupsiegerin.

Aber nicht nur die Favoritinnen stellen Superlative auf.

Susan Dunklee gelingt beim Heimweltcup in Presque Isle ein zweiter Platz im Sprint. Die Norwegerin Tiril Eckhoff wird Sprintweltmeisterin in Oslo und war zuvor im Weltcup nur einmal auf einem Podest gestanden.

Die Antholzerin Dorothea Wierer ist praktisch in jedem Rennen Mitfavoritin. Sie steht neunmal auf dem Podest in Individualrennen und gewinnt am Ende die Kugel im Einzel. Die Finnin Kaisa Mäkäräinen glänzt vor allem zu Beginn und am Ende der Saison mit Weltcupsiegen, im Verlauf der Saison fehlt ihr aber vor allem die Treffsicherheit am Schießstand.

Tiril Eckhoff

Zehn verschiedene Siegerinnen bei den Damen und Duelle, bei denen es teilweise um Hundertstelsekunden ging. Das Feld der Damen ist eng beisammen und viele Athletinnen präsentieren sich auf höchsten Niveau.

Da steigt die Freude auf die nächste Saison bereits jetzt.