Autor: Lena Putz veröffentlicht am: 07.12.2017

Hochfilzen ohne Franziska Preuß, aber mit Karolin Horchler

So richtig ist Franziska Preuß noch nicht in Schwung gekommen. Jetzt muss sie in Hochfilzen wegen einer Erkältung aussetzen. Karolin Horchler bekommt nach Östersund in Hochfilzen nun einen weiteren Weltcupeinsatz.

So ganz rund läuft es noch nicht bei Franziska Preuß. Sie scheint auf der Suche nach ihrer gewohnten Stärke am Schießstand und in der Spur zu sein. Immer wieder wurde ihr nach gesundheitlichen Problemen eine Schonfrist zugesprochen, um sich wieder im Weltcupteam einzufinden. Doch jetzt rücken andere in den Focus. Krankheitsbedingt muss die Sportlerin vom SC Haag die Weltcuprennen in Hochfilzen ausfallen lassen. Für sie geht in Österreich Karolin Horchler an den Start.

Quelle:dpa

Aber wie wird man eigentlich wieder top fit?

Dahin zu kommen wo Franziska Preuß mal war, ist leichter gesagt als getan. Von den Biathleten wird nicht nur eine perfekte Performance am Schießstand abverlangt, sondern auch schnelle Laufleistungen. Dafür arbeiten die Athleten und Athletinnen in der Vorbereitung hart. Dabei gilt es gemeinsam mit den Trainern die perfekte Mischung von Regeneration und Belastung zu finden. Hohe Belastungen gepaart mit einem angeschlagenen Immunsystem, können immer wieder Infekte oder körperliche Probleme hervorrufen. Auch nicht zu vergessen ist der Kopf. Wenn das Selbstvertrauen fehlt, ist es schwierig an seine Leistungsgrenzen zu kommen. Die mentale Stärke spielt gerade im Biathlon eine wesentliche Rolle über Erfolg oder Mißerfolg. Franziska Preuß ist zu wünschen, dass sie bald wieder mit voller körperlicher und geistiger Kraft an ihren Sport herangehen kann.

Die Norweger machen es gerade vor

Nicht nur Johannes Thingnes Boe sondern auch sein Bruder Tarjei haben sich wieder zu Weltklasseathleten „geformt“. Die Laufleistung ist bei den beiden Brüdern die Grundlage. Auch wenn die Konkurrenz mal keine Fehler schießt, stehen sie mit ihren guten Laufleistungen ganz vorne in der Ergebnisliste.

Nicht nur die Boe Brüder sind jetzt schon fit, auch Henrik L’Abee-Lund und Emil Hegle Svendsen haben sich zum vergangenen Jahr steigern können. Macht den Unterschied der Trainer aus? Das wird wohl ein Geheimnis bleiben. Der Trainer der Norweger, Siegfried Mazet, ehemaliger Trainer von Martin Fourcade, hat schon bei Franzosen gezeigt, dass sein Trainingskonzept gut funktioniert.

Es wird wieder spannend die nächsten Tage. Bereits morgen ab 11:30 Uhr beginnen die Rennen in Hochfilzen.

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