Armd Peiffer

Autor: Lena Putz veröffentlicht am: 11.02.2018

Arnd Peiffer am Gipfel des Olymps

Es ist der Mount Everest unter den Titeln im Leben eines Sportlers. Der größte Triumph, den man sich als Sportler erträumen kann. Mit 30 Jahren holt Arnd Peiffer sich den Olympiasieg.

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Seit 2009 ist Arnd Peiffer praktisch nicht mehr aus dem Biathlonweltcup wegzudenken. Viele Siege vor allem im Dienste der Biathlonstaffeln konnte der Clausthal Zellerfelder schon einfahren. Auch einer der großen Einzelsiege war dabei. Der Weltmeistertitel in Chanty-Mansijsk 2011 zählte bis heute zu seinem größten Erfolg.

Doch seit heute ist alles anders. Arnd Peiffer trägt sich, wie auch Laura Dahlmeier in die Geschichtsbücher der Olympischen Spiele im Biathlon ein.

Ruhig und besonnen, so kennt man Arnd Peiffer

Seine Ausstrahlung wirkt immer fokussiert und die Umsetzung erfolgt in einer Ruhe, die nicht viele Athleten an den Tag legen. Die Sprintwettkämpfe bei Olympia wurden am Schießstand entschieden. Da darf man gespannt sein, was die Verfolgungsrennen bringen.

Ist das Mittel für den Olympiasieg in Pyoengchang die Coolness und Sicherheit am Schießstand? Wenn die Bedingungen am Schießstand weiterhin so herausfordernd sind wie bisher, dann haben die Athleten, die ihre Erfahrung in die Waagschale werfen können sicherlich Vorteile.

Und Arnd Peiffer? War das alles?

Nach solchen Erfolgen tauchen in vielen Medien Spekulationen auf. Olympiasieg und was kommt dann? Arnd Peiffer ist ein wenig der Leitwolf im deutschen Team. Immer ausgeglichen, bei große Erfolgen immer mit beiden Beinen am Boden, aber auch bei Niederlagen, nie alles schlechtredend. Auf einen solchen Athleten könnte die Mannschaft nur schwer verzichten.