Autor: Lena Putz veröffentlicht am: 17.12.2018

IBU Cup Ridnaun: Roman Rees und Janina Hettich in den Top 10

Roman Rees und Janina Hettich sichern sich Top Ten Plätze in Sprint und Verfolgung. Der Sprung aufs Podest gelingt beim IBU Cup Event in Ridnaun „nur“ in der Mixed Staffel. Nächstes Wochenende wird im IBU Cup im Super-Sprint-Modus um den Sieg gefightet.

Ehre, wem Ehre gebührt. Bei all den Ereignissen rund um den Biathlon Weltcup bekommt so manches interessante IBU Cup Rennen nicht die notqwendige Aufmerksamtkeit. Gerade dort werden die Athleten von morgen an die ganz große Spitze herangefürht.
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Was macht das deutsche Team im IBU Cup?

Das Team startet Vollgas in die Saison. 5 Podestplätze, davon ein Sieg von Philipp Nawrath, in Idre. Das erste IBU Cup Wochenende war überzeugend.
Als zweites IBU Cup Event stand Ridnaun auf dem Terminplan und auch dort wurde mit einem Erfolg gestartet. Mit prominenter Unterstützung von Laura Dahlmeier feierte das deutsche Team mit Roman Rees Rang 2 in der Single Mixed.

IBU Cup Ridnaun: Über Top Ten Plätze kommt das deutsche Team nicht hinaus

Anders als am ersten Rennwochenende erreichten die Athleten keinen Podestplatz in den Individualrennen. Janina Hettich und Roman Rees konnten allerdings im Gesamtpacket aus Sprint und Verfolgung überzeugen. Beiden gelingt zweimal der Sprung in die Top 10.

Während die Weltcupathleten in Nove Mesto (Tschechien) um Siege kämpfen, startet das dritte IBU Cup Wochenende in Obertilliach (Osttirol). Dort wird im Rahemen desIBU Cup der Super-Sprint ausgetragen. Eine spannende Form des Sprints gepaart mit einem Massenstart.

Rennmodus Super Sprint: Die Rundenlänge des Super-Sprints beträgt je nach örtlichen Gegebenheiten rund 800m. Ein Rennen besteht aus zwei Halbzeiten. Der Qualifikation und dem Finale. Die Quali wird über drei Runden und zwei Schießeinlagen ausgetragen- ein verkürzter Sprint. Mit je drei Nachladern können Schießfehler ausgeglichen werden. Gelingt das nicht, wird man disqualifiziert. Die zeitschnellsten 30 Biathletinnen oder Biathleten treten im Finale an.
Das Finale: 30 Athleten, Kopf an Kopf, mit Nachladern, vier Schießeinlagen und 5 Laufrunden. Eine Strafrunde gibt es nicht. Wer also nicht alles trifft, wird disqualifiziert. Und auch hier gilt, es kann nur Einer oder Eine gewinnen – Spannung ist garantiert.