Martin Fourcade Oberhof 2019

Autor: Lena Putz veröffentlicht am: 10.01.2019

Weltcup Oberhof: Ein voll motivierter Martin Fourcade am Start

Der Weltcup in Oberhof eröffnet traditionell das neue Biathlonjahr. Heute am 10. Januar startet um 14:30 Uhr der Sprint der Damen. Und auch Martin Fourcade ist heiß auf den Weltcupstart im neuen Jahr.

Vor allem im manchen Teilen Österreichs und auch im bayerischen Bergland bereitet der extreme Wintereinbruch Probleme. Die Veranstalter des Biathlonweltcups in Oberhof können hingegen von Glück sprechen. Die Oberhofer haben die Strecken wie immer perfekt präpariert und freuen sich auf eine gelungene Veranstaltung mit vielen Zuschauern in winterlichen Verhältnissen.

Ein sehr motivierter Martin Fourcade in Oberhof

Rang 5 im Gesamtweltcup, 165 Punkte Rückstand auf den Führenden Johannes Thingnes Boe, so verabschiedete sich Martin Fourcade in die Weihnachtspause. Für den siebenfachen Gesamtweltcupsieger ist das sicherlich nicht die erwünschte Ausgangsposition, um erneut den Gesamtweltcup zu gewinnen. Mit über 150 Punkten Rückstand auf das gelbe Trikot startet der Franzose in die zweite Saisonhälfte. Eine spannende Aufholjagd ist garantiert.

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Today I finished my training camp in @les_saisies with really good work and perfect conditions! Now time for 3 days home before flying to @weltcup_oberhof ! Aujourd’hui j’ai terminé mon stage aux Saisies avec de superbes conditions et du beau travail! Place à 3 jours à la maison avant de s’envoler pour @weltcup_oberhof ! @adidas #winterwonderland

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Biathlon in Oberhof ist immer anspruchsvoll

Die Kombination aus einer anspruchsvollen Strecke und einem nicht immer leichten Schießstand sind in Oberhof die Herausforderungen die auf die Athleten wartet. Auch in diesen kommenden Tagen dürften die Technicker wieder eine ganz entscheidende Rolle spielen.

Die ewige Suche nach dem schnellsten Ski geht also auch in Oberhof weiter.

Läuft der Ski nicht, kann ein Rennen vom Start weg bereits aussichtlos erscheinen. Auch einige deutsche Athleten klagten in der ersten Saisonhälfte über das ein oder andere Problem mit den schmalen Brettern. Wirft man mal einen Blick auf die Präparation der Ski, zeigt sich, das ist eine Kunst für sich. Bevor überhaupt gewachst wird, wird zuerst geschliffen. Jeder Ski hat einen besonderen Schliff, der bei unterschiedlichen Witterungsbedingungen und Schneebeschaffenheit gut oder nicht so gut läuft. Hier hat nahezu jede Nation so ihre Tüftler.

Selbstverständlich wird die Kunst einen Ski schnell zu machen für sich behalten. Kaum ein Techniker ist bereit etwas von seinen Geheimnissen zu verraten. Man wird sehen, wer in Oberhof ein glückliches Händchen hat.