Silber für die Damen – Bronze für die Herren

04.02.2014 Ilka Schweikl
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komatz davidAm letzten Tag der Europameisterschaften standen im tschechischen Nove Mesto na Morave die Staffelwettbewerbe auf dem Zeitplan.Den Sieg bei den Damen holte sich Weißrussland mit insgesamt 11 Nachladern und 2 Strafrunden in einer Zeit von 1:15:39, 3 Sek. Für die deutschen Damen gab es zum Abschluss der Europameisterschaften Silber (14 Nachlader/3 Strafrunden + 35,3 Sek.).

Das Quartett bestehend aus Karolin Horchler, Annika Knoll, Vanessa Hinz und Maren Hammerschmidt war von Beginn an mit den Staffeln aus Weißrußland, Russland, Frankreich und Norwegen vorn dabei.

Der dritte Platz und damit die Bronzemedaille ging an die Damen aus Norwegen mit 17 Nachladern, 6 Strafrunden und einem Rückstand von 1:35,1 Sek.

Der Wind beherrschte das Geschehen

Wie bei allen anderen Wettkämpfen der Europameisterschaft war es auch beim Staffelwettbewerben schwer für die Athletinnen mit dem Wind am Schießstand zurecht zu kommen. Keine Staffel kam insgesamt ohne Strafrunde und nur wenige Läuferinnen kamen mit den zur Verfügung stehenden drei Nachladern aus; die Deutsche Karolin Horchler war eine von den Wenigen.

Österreichische Herren holen sich verdient Gold – Silber für Norwegen

Bei den Herren hat sich die österreichische Staffel mit Lorenz Waeger, Michael Reiter, Peter Brunner und David Komatz die Goldmedaille richtiggehend verdient. Ihr Schlussläufer David Komatz hatte einen nahezu uneinholbaren Vorsprung als er auf die Schlussrunde ging. Mit 9 Nachladern kamen sie in einer Gesamtzeit von 1:15.30,3 ins Ziel gefolgt von den Norwegern, die 10 Nachlader brauchten. Ihr Rückstand betrug 1:05.2 Sek. In der Strafrunde war Hochbetrieb; nur die beiden siegreichen Teams aus Österreich und Norwegen kamen mit ihren Nachladern aus und mussten keine Extrarunden drehen.

Staffel-Bronze für Deutsche Herren

Bronze holten sich die deutschen Herren mit Michael Willeitner, Matthias Bischl, Benedikt Doll und Schlussläufer Florian Graf. Sie mussten insgesamt vier Mal in die Strafrunde, hatten 15 Nachlader gebraucht und im Ziel einen Rückstand von 1:50.0 Sek. Während es zwischendurch so aussah, als hätten die deutschen Herren mit dem Kampf ums Podium kein Wort mehr mitzureden, konnte Florian Graf, der sich heute vor einer Strafrunde bewahrte, mit einer hervorragenden Aufholjagd dem Team doch noch die Bronzemedaille sichern.

Schnellste Laufzeiten

Wenn man davon ausgeht, dass die Bedingungen am Schießstand in Nove Mesto heute, wie auch die Tage zuvor, sehr schwierig waren, darf nicht unberücksichtigt bleiben, dass die Herren heute hervorragende Laufzeiten hatten. Michael Willeitner war Zweitschnellster in seiner Runde; Benedikt Doll und Florian Graf waren jeweils der Schnellste.

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